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Später folgen
häufige Eingriffe (Ausdünn- und Laubarbeiten), um eine hocherzogene,
lockere, gut aufgeteilte Laubwand zu erreichen. Dies erhöht die Qualität
der Trauben und hat gleichzeitig eine starke vorbeugende Wirkung gegen
möglichen Pilz- und Krankheitsbefall. Der Pflanzenschutz mit biologischen
Mitteln begrenzt sich auf vorbeugende Massnahmen bei widrigen Witterungseinflüssen
und zielt hauptsächlich auf eine Stärkung des Abwehrsystems
der Pflanzen und der vorhandenen Fauna ab. Eingesetzt werden gering dosierte,
elementare Schwefel und Kupfer, Seife, Knoblauchextrakt, Bacillus thuringensis,
Pheromone, Wasserglas, Alkohol, Backpulver und Fenchelöl. Dies garantiert
eine toxinfreie Weinherstellung. Die gezielte Ertragsbegrenzung auf ca.
1 - 1,5 kg Trauben pro Rebe, je nach Rebsorte
und Jahrgang (Witterung) unterschiedlich, gibt zusätzlich ein Gleichgewicht
von Laubmasse und Frucht. |