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| Im Jahr 1982
pflanzte Friedrich Schatz die ersten neuen Reben auf der Finca, um das
vegetative und generative Verhalten und die Entwicklung des später
daraus gekelterten Weines zu untersuchen. Aufgrund der Versuchsergebnisse
verschiedener Sorten und Analysen von Boden und Klima wurden letztendlich
die Sorten Lemberger, Pinot Noir, Petit Verdot, Chardonnay, Merlot und andere
auf 3 Hektar in einer Spalierdrahtanlage im Abstand von 1 x 2 Meter gepflanzt. |
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Die Nährstoffversorgung
des Bodens geschieht über den natürlichen Kreislauf, d.h. das
Rebholz beim Rebschnitt sowie Trester- und Hefereste aus der Kelterung
werden dem Weinberg wieder zugeführt. Der Hauptnährstoffentzug
wird einerseits durch Ausbringen von natürlichem Dünger (Schafmist,
Guano) und andererseits über Gründuengung, d.h. Aussäen von
sogenannten Leguminosen wie Bohnen, Wicken, Klee, Erbsen etc., die im
Frühjahr wieder in den Boden eingearbeitet werden, ausgeglichen.
Dadurch vermindert sich das Auswasch- und Erosionsrisiko des Bodens. Mit
aufwendiger Handarbeit wird der Ertrag durch einen speziellen Rebschnitt
auf 8 bis 10 Augen pro Rebe begrenzt. |